nicht kategorisiert

Plasmaschneiden ist ein thermischer Schneidprozess, der mit einem eingeschnürten Lichtbogen ausgeführt wird. Im Lichtbogen werden mehratomige Gase dissoziiert und teilweise ionisiert; einatomige Gase teilweise ionisiert. Der so erzeugte Plasmalichtbogen hoher Temperatur und großer kinetischer Energie schmilzt den Werkstoff oder verdampft ihn teilweise und treibt ihn aus.

Dadurch entsteht die Schnittfuge. Die schneidbare Blechdicke ist begrenzt, weil beim Plasmaschneiden die gesamte zur Verflüssigung des Werkstoffes erforderliche Wärme durch den Plasmalichtbogen bereitgestellt werden muss. Beim Plasmaschneiden wird zwischen Plasmaschneiden mit übertragenem und nicht übertragenem Lichtbogen unterschieden.
Beim Plasmaschneiden mit übertragenem Lichtbogen muss der zu schneidende Werkstoff elektrisch leitend sein, da das Werkstück Teil des Stromkreises ist. Dieser Prozess ist für kleine und große Schneidleistungen, d. h. Schneiden dünner und dicker Bleche geeignet. Entscheidenden Einfluss auf die Energieübertragung hat das Plasmagas, das in Abhängigkeit des zu schneidenden Werkstoffes und der Schnittdicke eingesetzt wird. Beim Plasmaschneiden mit nicht übertragenem Lichtbogen liegt der Werkstoff nicht im Stromkreis. Deshalb können damit auch elektrisch nicht leitende Stoffe geschnitten werden. 
Das Plasmaschneiden mit nicht übertragenem Lichtbogen ist nur für kleine Schneidleistungen geeignet, weil die Schneiddüse als Anode dient.

Plasmaschneiden

 

  • Im Blechdickenbereich von 1 bis 20 mm
  • Brennformate bis 2000 mm (Breite) x 6000 mm (Länge)
  • Verarbeitbar sind auch Materialien, die mittels autogener Schneidtechnik aufgrund zu geringem Kohlenstoffgehalts nicht gebrannt werden können
  • Sondermaterialien und nichtleitende Werkstoffe wie Edelstahl, Verschleißbleche oder Aluminiumlegierungen können ebenfalls verarbeitet werden
  • Fertigung nach DIN 2310-I C, DIN EN ISO 9013:2002: Aufgrund der bei diesem Schneidvorgang eingesetzten Gasmischung sind noch geringere geringere Maßtoleranzen bezüglich der Rauhtiefe und Winkeligkeit der Brennteilkante sowie der Konturpräzision einhaltbar
  • Durch den Einsatz der Feinplasmatechnik kann außerdem der natärliche thermische Verzug unserer Brennteile aufgrund des reduzierten Wärmeeinflussen insgesamt verringert werden

    Weitere Informationen zum Feinplasmaschneiden erhalten Sie unter der Verfahrensbeschreibung.

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Autogenes Brennschneiden ist ein thermischer Schneidprozess, der mit Brenngas-Sauerstoff-Flamme und Schneidsauerstoff ausgeführt wird. Die von der Heizflamme abgegebene und die bei der Verbrennung entstehende Wärme ermöglichen eine fortlaufende Verbrennung durch den Schneidsauerstoff. Die entstehenden Oxide, vermischt mit wenig Metallschmelze werden durch die kinetische Energie des Schneidsauerstoffstrahls ausgetrieben. Dadurch entsteht die Schnittfuge.

Autogenes Brennschneiden ist möglich, wenn insgesamt folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Die Entzündungstemperatur des zu schneidenden Werkstoffes muss niedriger als seine Schmelztemperatur sein.
  • Die Schmelztemperatur der entstehenden Verbrennungsprodukte, der Metalloxide, muss niedriger als die Schmelztemperatur des zu schneidenden Werkstoffes sein.
  • Der Verfahrensablauf muss soviel Wärme liefern, dass die in der Schneidrichtung liegenden Werkstoffbereiche mindestens auf Entzündungstemperatur erwärmt werden.
  • Die Wärmezufuhr durch die Heizflamme und die Verbrennung des Werkstoffes in der Schnittfuge muss größer sein als die Wärmeabfuhr durch Wärmeableitung in den Werkstoff und die Umgebung.
  • Die Schneidschlacke muss so dünnflüssig sein, dass sie vom Schneidsauerstoffstrahl aus der Schnittfuge ausgetrieben werden kann.

Die oben genannten Voraussetzungen sind bei reinem Eisen, bei unlegierten und mehreren legierten Stählen sowie bei Titan und einigen Titanlegierungen erfüllt. Der Schneidvorgang wird durch Legierungs- und Begleitelemente, Mangan ausgenommen, erschwert, und zwar zunehmend mit steigenden Anteilen, z. B. an Chrom, Kohlenstoff, Molybdän und Silicium. Deshalb lassen sich unter anderem hochlegierte Chrom-Nickel- oder Silicium- Stähle und Gusseisen ohne besondere Maßnahmen nicht brennschneiden. Derartige Werkstoffe können mit anderen Prozessen thermisch geschnitten werden, z. B. durch Metallpulver-Brennschneiden, Plasmaschneiden.

Autogenes Brennschneiden

 

  • Im Blechdickenbereich von 12 bis 300 mm
  • Brennformate bis max. 3000 mm (Breite) x 12000 mm (Länge)
  • Gefertigt wird nach DIN 2310-II B, DIN EN ISO 9013:2002
  • Verarbeitbar sind alle im Maschinenbau gängigen Baustähle
  • Schweißkantenvorbereitungen bei Materialstärken bis zu 200 mm sind ebenfalls möglich

Weitere Informationen zum autogenen Brennschneiden erhalten Sie unter der Verfahrensbeschreibung.

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Unbegrenzte Formen in fast jeder Materialstärke und Dimension.

Die Technik des Brennschneidens ermöglicht es uns, mit hoher Genauigkeit Stahlteile bis zu einem Einzelgewicht von 10 Tonnen zu erstellen. Darüber hinaus sind wir technisch auch in der Lage, Bleche mit einer Materialstärke bis 300 mm zu schneiden. Und das im Prinzip in jeder Form und Größe.

Hierbei unterscheiden wir in unserem Haus grundsätzlich zwei Arbeitsbereiche:


4-1 4-2 4-4 4-5 4-6

 

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